Auf Anregung und Leitung von Getraude und Clemens Steindl fuhren rund 30 Personen in Begleitung ...
Auf Anregung und Leitung von Getraude und Clemens Steindl fuhren rund 30 Personen in Begleitung von Pfarrer Richard Kager am 28. März nach Kärnten, um in 3 Tagen wenigstens einen kleinen Teil der insgesamt rund 300 Fastentücher, die es in Kärnten gibt, zu besichtigen. Für die exzellente fachkundige Führung sorgte Mag. Roland Stadler, der auch eine Publikation dazu verfasst hat. Das Spektrum reichte vom ältesten und bekanntesten, dem Fastentuch im Dom zu Gurk ( aus dem Jahr 1458) , bis zu solchen, die von zeitgenössischen Künstlern gestaltet wurden.
Auch Tücher, die von Laien gestaltet wurden, eines von Mitgliedern eines Pfarrgemeinderates, eines von Kindern, waren darunter. Die Darstellungen auf den Tüchern zeigen typischerweise Szenen der Heilsgeschichte aus dem Alten und Neuem Testament, mit einem Schwerpunkt auf der Passion Christi.
Ergänzend gab es noch die Gelegenheit zwei herausragende Beispiele moderner Kirchenkunst kennenzulernen , die Hundertwasserkirche in Bärnbach (im Zuge der Hinreise) und die von Ernst Fuchs gestaltete Apokalypse – Kapelle in Klagenfurt, sowie zum Abschluss ein herausragendes Beispiel mittelalterlicher Fresken , den Totentanz von Metnitz.